Light
Technischer Großhandel SHK · B2B-Fachhandel für InstallateureMo–Do 6:30–17:00 · +49 (0) 93 69 – 80 35
Start / Installation / Frischwasserstationen / strawa
strawa · Frischwasserstation

Frischwasserstation Friwara Z60

WACAL-Art.-Nr.8002411979
Hersteller-Nr.30-510000
GTIN / EAN4061323004157
Auf einen Blick
56 ℓ/minZapfleistung max.
181 kWVersorgung max.
DurchflussPrinzip (kein Speicher)
1 1/2″ AGHeizungsanschluss
1.4404 · 3,53 m²Edelstahl-PWÜ
ab 6 WEMFH / Gewerbe
1.084,03 €netto
Beispielpreis · für Fachbetriebe, zzgl. MwSt. (1.290,00 € brutto) · Netto-Konditionen nach Anmeldung
Verfügbarkeit auf Anfrage
☆ Merkliste
Fragen zur Auslegung oder zum Pufferspeicher? Fachberatung 09369-8035 · Mo–Fr 7:30–17:00

Die strawa Friwara Z60 ist die Top-Variante der Friwara-Z-Reihe — eine zentrale Frischwasserstation im hygienischen Durchflussprinzip für MFH ab ca. 6 WE, Hotellerie, Pflegeheime und Gewerbe, mit bis zu 56 ℓ/min Zapfleistung und 181 kW Versorgungsleistung.

Alle technischen Daten

Identifikation
Herstellerstrawa
ProdukttypZentrale Frischwasserstation (Durchflussprinzip)
Modell / SerieFriwara Z60 (Z60-Zirku / Z60-E / Z60-E-Zirku als separate Varianten)
WACAL-Art.-Nr.8002411979
Hersteller-Nr.30-510000
GTIN / EAN4061323004157
Maße & Gewicht
Artikelabmessung (B × H × T)500 × 670 × 240 mm
Artikelgewicht26,44 kg
Leistung
Trinkwarmwasser-Zapfleistung max.56 ℓ/min (Primär 60/27 → Sekundär 50/10 °C)
Versorgungsleistung max.181 kW (Primär 70/31 → Sekundär 60/10 °C)
Trinkwarmwasser-Einstellbereich45–60 °C
Wärmeübertrager & Betrieb
PlattenwärmeübertragerEdelstahl 1.4404, kupfergelötet, 0,4 mm Plattenstärke, 3,53 m² Wärmetauscherfläche
Primärseite max. Betriebstemperatur75 °C (Empfehlung 60 °C, gegen Verkalkung)
Primärseite DruckstufePN 10 laut Datenblatt
Primärseite max. Betriebsdruck / Prüfdruck4 bar / 6 bar laut Produktseite
Primärseite max. Volumenstrom4.000 ℓ/h
Primärseite max. Druckverlust350 mbar
Trinkwasserseite DruckstufePN 10 laut Datenblatt
Trinkwasserseite max. Betriebsdruck / Prüfdruck10 bar / 15 bar laut Produktseite
Trinkwasserseite max. Druckverlust850 mbar (modellabhängig)
Anschlüsse & Verrohrung
Anschlüsse Heizung VL/RL1 1/2″ AG flachdichtend
Anschlüsse Trinkwasser warm/kalt1″ AG flachdichtend
Zirkulationsanschluss (Z60-Zirku)1″ AG flachdichtend
Interne VerrohrungDN 25 / Rücklauf DN 32
Verrohrung heizungs-/trinkwasserseitigEdelstahl 1.4301 / Edelstahl 1.4401
Pumpen, Regelung & Elektrik
Ladepumpe TrinkwassererwärmungWilo Para MAXO 25-180-10-F22
Zirkulationspumpe (Z60-Zirku)Lowara ecocirc M 25-6/180 N
SensorikVolumenstromsensor + Frischwasserregler-Sensorik
Reglerstrawa-FRIWA-Regler, 45–60 °C einstellbar
Spannungsversorgung230 V AC, 50/60 Hz
Elektrische Leistungsaufnahme max.90 W
DämmhaubeEPP (expandiertes Polypropylen)
Konformität & Herkunft
KonformitätDVGW-Richtlinien (Trinkwasserführung), DVGW W 551, VDI 6003
Auslieferungszustandvollständig vorverdrahtet, druckgeprüft, mit Sicherheitsventil + Verlängerung
Warennummer / Ursprungsland8419 1900 / DE (Made in Germany)

Trinkwarmwasser-Leistung über Primär-Vorlauftemperatur und Volumenstrom

Primär VL/RLTrinkwasser WW/KWVersorgungsleistungDurchfluss primärZapfleistung Trinkwasser
70 / 31 °C60 / 10 °C181 kW4.000 ℓ/h51 ℓ/min
65 / 35 °C60 / 10 °C140 kW4.000 ℓ/h39 ℓ/min
60 / 27 °C50 / 10 °C154 kW4.000 ℓ/h56 ℓ/min (Maximalwert)
55 / 30 °C50 / 10 °C116 kW4.000 ℓ/h42 ℓ/min
50 / 27 °C45 / 10 °C107 kW4.000 ℓ/h43 ℓ/min

Werte aus dem strawa-Produkt-Datenblatt Friwara Z60 (V1.0, Stand 02-2023). Die maximale Zapfleistung von 56 ℓ/min wird bei reduzierter Trinkwasser-Solltemperatur (50 °C) erreicht — bei 60 °C Solltemperatur sind 51 ℓ/min möglich. Bei Wärmepumpen-Niedertemperaturbetrieb (50 °C primär) noch 43 ℓ/min bei 45 °C Trinkwarmwasser.

Produktbeschreibung & Merkmale

Die Friwara Z60 ist die Top-Variante der strawa-Friwara-Z-Reihe — konstruktiv anders dimensioniert als die kleineren Z22/Z32-Modelle. Sie erwärmt Trinkwarmwasser zentral im Durchflussprinzip, ohne Speichervolumen. Der senkrecht montierte Plattenwärmeübertrager aus Edelstahl 1.4404 (kupfergelötet, 3,53 m²) und die drehzahlgeregelte Wilo Para MAXO Ladepumpe ermöglichen bis 56 ℓ/min Zapfleistung (Primär 60/27 → Sekundär 50/10 °C) und bis 181 kW Versorgungsleistung (Primär 70/31 → Sekundär 60/10 °C). Die Heizungsanschlüsse sind mit 1 1/2″ AG flachdichtend ausgeführt (statt 1″ bei Z22/Z32). Damit ist die Z60 für MFH ab ca. 6 Wohneinheiten, Wohnanlagen, Hotels, Pflegeheime, Sport- und Freizeitanlagen sowie Gewerbeobjekte mit hoher paralleler Zapfung ausgelegt. Die EPP-Dämmhaube minimiert Bereitschaftsverluste, das Gerät wird vollständig vorverdrahtet und druckgeprüft geliefert.

  • Bis 56 ℓ/min Zapfleistung, 181 kW Versorgungsleistung — ausgelegt für MFH ab 6 WE, Hotellerie, Pflegeheime, Sportstätten oder Gewerbeobjekte mit hoher paralleler Zapfung.
  • Plattenwärmeübertrager Edelstahl 1.4404 kupfergelötet, 3,53 m² — auch bei reduzierter Primär-Vorlauftemperatur (Wärmepumpen-Mittel-/Niedertemperatur) noch wirtschaftliche Zapfleistung.
  • Hygienisches Durchflussprinzip ohne Speicher — kein stagnierendes Trinkwarmwasser, Legionellen-Risiko strukturell minimiert (DVGW W 551).
  • Wilo Para MAXO drehzahlgeregelte Ladepumpe — läuft bedarfsgerecht; optional Lowara ecocirc M Zirkulationspumpe (Z60-Zirku-Variante).
  • Vollständig vorverdrahtet und druckgeprüft — bauseits Elektroanschluss FRIWA-Regler, Potentialausgleich und Sicherheitsventil-Anschluss; EPP-Dämmkörper minimiert Bereitschaftsverluste.

Für welchen Einsatz

Bauträger / Wohnungsbau MFH 6–20 WE

Eine Z60 als Zentral-Frischwasserstation deckt 6–20 WE mit moderater Zapfgleichzeitigkeit ab und ist gegenüber dezentralen Wohnungsstationen pro WE wirtschaftlich, wenn die Strang-Topologie es zulässt. DVGW W 551 fordert Zirkulation in der Steigleitung — dann zur Z60-Zirku-Variante greifen (Lowara ecocirc M Zirkulationspumpe inklusive). Wärmemengenzähler pro WE für die Verbrauchsabrechnung gemäß HKVO einplanen.

Hotellerie / Pflegeheim / Sportstätte

Bei stark zapf-gleichzeitigen Profilen (Hotel-Frühstück, Pflegeheim-Morgenroutine, Sport-Duschspitze) ist die Z60 die richtige Wahl — die 56 ℓ/min Spitzenleistung kompensiert kurze, hohe Lastspitzen ohne Komforteinbruch. Voraussetzung ist ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher, abhängig vom Spitzen-Zapfprofil.

Fachplaner TGA

Auslegung über das Spitzen-Zapfprofil nach VDI 6003 und die Versorgungsleistungs-Matrix aus dem Datenblatt: bei Heizkessel-Vorlauf 70 °C → 181 kW / 51 ℓ/min; bei WP-Mitteltemperatur 55 °C → 116 kW / 42 ℓ/min; bei WP-Niedertemperatur 50 °C → 107 kW / 43 ℓ/min (45 °C TWW). Druckverlust primär 350 mbar bei 4.000 ℓ/h berücksichtigen — bei Druckverlusten über 1–2 mWs zusätzliche Heizkreispumpe vorsehen, bei starken Primärpumpen hydraulische Weiche oder Überströmventil (siehe Datenblatt §ACHTUNG).

Montagehinweis

Das Gerät wird vollständig vorverdrahtet und druckgeprüft mit Sicherheitsventil geliefert. Bauseits sind Elektroanschluss des FRIWA-Reglers, Potentialausgleich und der Sicherheitsventil-Anschluss zu ergänzen. Für die hydraulische Einbindung gelten die anerkannten Regeln der Technik — Ausführung durch den Fachbetrieb.

Häufige Fragen (FAQ)

Für welche MFH-Größe ist die Friwara Z60 ausgelegt?

Die Z60 deckt Mehrfamilienhäuser ab ca. 6–20 Wohneinheiten oder Gewerbeobjekte (Hotellerie, Pflegeheim, Sportstätte) mit hoher Zapfgleichzeitigkeit ab. Die konkrete Auslegung erfolgt über das Spitzen-Zapfprofil nach VDI 6003 und die Personenzahl. Bei kleineren MFH (3–6 WE) reicht oft die Z32; bei sehr großen Objekten über 20 WE / 200 kW Spitzenlast zwei Friwara parallel oder dezentral pro Strang prüfen.

Eignet sich die Z60 für Wärmepumpen-Niedertemperaturbetrieb?

Ja, mit Auslegung. Die große Wärmetauscherfläche (3,53 m²) erlaubt sinnvolle Zapfleistungen auch bei reduzierter Primär-Vorlauftemperatur: bei 50/27 °C primär → 45/10 °C Trinkwasser sind 43 ℓ/min möglich (107 kW), bei 55/30 °C primär → 50/10 °C Trinkwasser 42 ℓ/min (116 kW). Voraussetzung ist ein Pufferspeicher mit ausreichendem Volumen, der die Spitzenlast überbrückt.

Warum arbeitet die Friwara Z60 hygienisch?

Die Z60 erwärmt das Trinkwarmwasser im Durchflussprinzip ohne Speichervolumen. Es steht kein stehendes, erwärmtes Trinkwasser bereit, das Legionellen-Risiko wird strukturell minimiert. Das unterstützt die Anforderungen der DVGW W 551.

Was ist beim Druckverlust im Primärkreis zu beachten?

Übersteigt der Druckverlust im Primärkreis 1–2 mWs, ist im Wärmeerzeugerkreis eine zusätzliche Heizkreispumpe erforderlich, um die Friwara mit Wärme zu versorgen. Bei starken Primär-Heizungspumpen kann eine hydraulische Weiche, ein Überströmventil oder ein Differenzdruckregler nötig werden, um die drehzahlgeregelte Wilo Para MAXO nicht zu überfahren. Details siehe strawa-Datenblatt §ACHTUNG.

WACAL-Fachempfehlung

in Abstimmung

Die Z60 ist ein Profi-Werkzeug — wer richtig auslegt, hat im MFH- und Gewerbe-Bestand eine wartungsarme, hygienisch starke Lösung. Drei Punkte aus der Praxis: Erstens das Spitzen-Zapfprofil nach VDI 6003 ehrlich rechnen, nicht „Personenzahl × Faustwert" — Hotellerie und Pflegeheim haben scharfe Spitzen, die das Mittel mehrfach überschreiten. Zweitens bei reiner Wärmepumpen-Versorgung den Pufferspeicher großzügig dimensionieren und die Solltemperatur eher auf 50 statt 60 °C legen; das schont den COP. Drittens den Druckverlust im Primärkreis vor Inbetriebnahme messen und bei Bedarf eine hydraulische Weiche oder zusätzliche Heizkreispumpe vorsehen, sonst verstellt sich die drehzahlgeregelte Pumpe selbst (siehe Datenblatt §ACHTUNG). Bei kupfer-aggressivem Wasser zur Z60-E (edelstahlgelötet) greifen. Diese Empfehlung wird redaktionell noch final abgestimmt und ist bewusst dezent gehalten.

Passendes Zubehör & Sets

Pufferspeicher (Vorschaltung, dimensioniert nach Spitzen-Zapfprofil VDI 6003)1.890,00 €netto
ESBE VTA572 Mischautomat 30–70 °C (Art.-Nr. 30-000002)128,00 €netto
ESBE MBA132 3-Wege-Zonenventil (Art.-Nr. 30-000003)96,00 €netto
SYR Drufi Wasserfilter mit Härtestabilisator218,00 €netto

Beispiel-Zubehör · Preise netto (Beispielwerte der Demo).